Nelson – Punakaiki – Franz Josef Glacier

Von Picton aus sind wir zwei Stunden westlich nach Nelson gefahren und sind dort auf einem eher kleinen Campingplatz untergekommen. Den Nachmittag haben wir zum Spaziergang zu einem Weingut genutzt um diverse Weine zu probieren und auch zwei Flaschen zu kaufen. An diesem Abend wurden diese aber nicht mehr getrunken, da wir für den Freitag etwas Grösseres geplant hatten…

Mal wieder frühmorgens sind wir in Richtung Kaiteriteri im Abel Tasman Nationalpark losgefahren wo wir eine Kajaktour gebucht hatten. Nach einigem herumstehen am Strand (die Kiwis sind ein ziemlich relaxtes Volk bei dem nicht immer alles so schnell – dafür aber um so lustiger – vorwärts geht) fuhren wir mit unserer Gruppe per Boot der Küste entlang weit ins Nationalparkgebiet hinein um von dort aus zurück zu paddeln. Dort angekommen ging es nach einer kurzen Instruktion (Zweier-Kajaks mit Steuerruder waren neu für uns) endlich aufs Wasser in Richtung einer kleinen Insel um Robben zu beobachten. Einige Tiere konnten wir auf den Felsen und schwimmend entdecken – sie sind unglaublich süss! Von der Insel aus konnten wir dann den auffrischenden Wind nutzen um Richtung Süden zu segeln. Ja, segeln. Man mache aus fünf Zweierkajaks ein Floss (indem man seine Nachbar-Kajaks festhält) und die beiden Personen vorne aussen halten als Masten an ihren Paddeln das Segel hoch, wobei ich das „Glück“ hatte, ein Mast zu sein. Ihr könnt mir glauben, das geht mit der Zeit ziemlich in die Arme, dieses Segel hochzuhalten! Weiter ging’s dann wieder auf „normale“ Weise, vorbei an Felsen, Seesternen, Klippen, Stachelrochen und Muscheln zu einer kleinen Bucht, wo wir uns für das letzte Teilstück stärkten. Alles in allem ein super Ausflug mit einem sehr amüsanten Guide und tollen Leuten, viel Sonne und ein paar Regentropfen. Zurück in Nelson waren wir dann mal wieder früh im Bett. Unglaublich, wie müde ein Tag am (oder auf dem) Meer macht!

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Anchor Beach im Abel Tasman Nationalpark

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m&m Kajak

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Das Kajak-Segelboot, volle Fahrt voraus

Gestern fuhren wir von Nelson nach Punakaiki wo es die Pancake Rocks zu bestaunen gibt. Auf dem weg dorthin hielten wir noch bei Neuseelands längster Schwingbrücke, die uns aber nicht ganz so beeindruckte. In Punakaiki angekommen spazierten wir bei sehr bedecktem Himmel dem Strand entlang in Richtung dieser Pancake-Rocks und hätten uns vielleicht besser nicht so viel Zeit am Stand und einer Grotte genommen, denn kaum auf den Pfannkuchen angekommen begann es zu Regnen. Bis wir beim kleinen Kaffee Unterschlupf finden konnten goss es aus Kübeln und leider zeigte die Kaffeepause nicht die erhoffte Wirkung. So mussten wir wohl oder übel eine Viertelstunde durch den „Vollschiff“ zurück zum Campingplatz laufen. Der Rest des Nachmittags/Abends und der Nacht verbrachten wir beim Serien schauen im Camper – immer in der Hoffnung dass Mighty nicht bald davon schwimmt, denn es Regnete und Schiffte und Seichte gleichzeitig…

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Strand bei Punakaiki

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Pancake Rocks, Punakaiki

Heute morgen war es dann für zwei Stunden doch noch schön und trocken, so dass wir nochmals zu den Pancakes (den Felsen und dem Frühstück im Kaffee) fuhren, was sich beides gelohnt hat! Bei Sonnenschein kommt die Pancake-Schichtung der Felsen so richtig zur Geltung – und die Pancakes mit Ahornsirup schmeckten auch!

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Pancake Rocks, Punakaiki

Weiter ging’s danach südlich entlang der Küste (durch erneute Regengüsse) in Richtung Alpen und den Franz Josef Gletscher. In Fox haben wir Quartier bezogen und warten ganz gespannt auf unser morgiges Programm. Mal schauen, ob Michel heute Nacht überhaupt schlafen kann ;-P

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