Am Donnerstag flogen wir von Sydney nach Auckland (Tagwache um 0530!). Die Einreise nach Neuseeland gestaltete sich dabei eher mühsam, da die Kiwis sehr darauf bedacht sind, ja keine fremden Arten einzuschleppen… Schlussendlich kamen wir aber doch ohne grössere Probleme (ausser dem langweiligen Anstehen) durch den Zoll. Dann ging’s mit dem Bus zur Camper-Vermietung, wo wir unser trautes Heim für die nächsten vier Wochen übernehmen konnten. Dass wir ein kleines Auto reserviert hatten war uns bewusst, nur die 298’000 km auf dem Tacho überraschten uns etwas (Wenn unser Mighty 300’000 geschafft hat werden wir eine kleine Feier veranstalten)…
Quer durch den Feierabendverkehr fuhren wir dann nach Takapuna Beach auf den Campingplatz. Seit langem konnten wir mal wieder etwas kochen und dabei gleich die Kücheneinrichtung des Campers austesten. Die Nacht im Camper war wunderbar – so still war es schon lange nicht mehr, es war nur gerade die Brandung zu hören!
Tags darauf haben wir uns auf den Weg nach Auckland gemacht und uns die Stadt ein bisschen angeschaut. Viele Hochhäuser, ein paar ältere Gebäude und ein riesiger Hafen gibt es dort zu entdecken. Sicher wäre auch das Nachtleben nicht zu verachten, aber dieses liessen wir getrost für ein weiteres gutes Abendessen und eine weitere ruhige Nacht aus.
Am Samstag hiess es dann wieder früh aus den Federn. Vicky (die ich noch aus London kenne) erwartete uns auf der Half Arse Farm zum Crate Day (eine Art Harassenlauf ohne Laufen aber mit Band und Schaf vom Spiess). Also zusammenpacken, einkaufen (ja ein paar Bier) und ab zur Farm. Um 11 Uhr ging’s dort los mit trinken, plaudern, lachen… Am Nachmittag wurde die Wasserrutsche in Betrieb genommen, und als Gäste kamen wir natürlich nicht drum herum auf dieser Plane mit Seifenwasser den Hang hinunter zu rutschen. E sau Gaudi! Ab da wurde es ein feuchtfröhlicher Abend mit Konzerten und interessanten Gesprächen (Shouldn’t you be drinking Heineken cause you’re Swedish? – Eeehhh, no, we’re Swiss and Heineken is Dutch…).
Heute (Sonntag) sind wir dann endgültig weg aus der Region Auckland in Richtung Norden nach Paihia. Auf dem Weg dorthin haben wir einige Tipps von Vicky umgesetzt. Unteranderem einen Stopp bei Goat Island, wo wir Schnorchel und Wetsuits gemietet und die Unterwasserwelt dieser geschützten Meeresbucht erkundet haben. Nach einer kurzen Eingewöhnung konnten wir die Schnorchlerei so richtig geniessen und haben allerhand Fische entdeckt, unteranderem auch einen Stachelrochen! Nach einer kurzen Erholungspause tuckerten wir weiter gen Norden, wo wir noch Stopps bei den Abbey Caves, einer Höhle mit Glühwürmchen (darin siehts aus wie unter einem grossen Sternenhimmel), und den Whangarei Falls, einem riesigen Wasserfall einlegten. Gegen Abend erreichten wir dann ziemlich erledigt den Campingplatz kurz von Paihia, wiederum direkt am Meer gelegen und topmodern eingerichtet.
Inzwischen haben wir uns im Camper ganz gut eingelebt und wir sind gespannt was uns die nächsten Tage hier im Norden erwarten wird.




Och, soooooo schön :), es macht richtig Spass eure Berichte zu lesen – wir reisen ein bisschen mit. Seid herzlich gegrüsst und lieb umarmt. Küsschen
Eure «sonnigen» Berichte wärmen richtig auf und lassen uns das trübe Wetter besser ertragen!
Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Bericht und grüssen ganz herzlich aus Muttenz.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa 1:1